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Read & Publish-Vereinbarung mit Springer Nature

Autor: oa@ub.uzh.ch

Durch eine umfassende Read & Publish-Vereinbarung mit Springer Nature erhalten UZH-Forschende umfassenden Lesezugriff und die Möglichkeit zur Open-Access-Veröffentlichung im Springer-Nature-Portfolio.

Am 10. Juni 2026 unterzeichnete eine Arbeitsgruppe von swissuniversities und dem Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken eine neue Read & Publish-Vereinbarung mit Springer Nature. Sie knüpft an das Abkommen von 2023 bis 2025 an und erweitert insbesondere das Gold-Open-Access-Angebot sowie die Nature-Zeitschriften. 

Die Leistungen

Im Rahmen der Vereinbarung erhalten Angehörige der Universität Zürich, der universitären Spitäler und weiterer Schweizer Hochschulen vollständigen Lesezugang zum Springer-Portfolio und den Zugang zu den Nature-Zeitschriften (mit Ausnahme einiger Nature Reviews-Zeitschriften). Zudem können sie ihre Forschungsergebnisse in rund 2’700 Zeitschriften von Springer Nature als Open Access veröffentlichen.

Die Vereinbarung umfasst ein Artikelkontingent, das auf den erwarteten Bedarf der Schweizer Forschenden ausgerichtet ist (Gold Open Access und Nature Hybrid). Für Springer Hybrid besteht keine Begrenzung. Mit der Integration des Gold-Open-Access-Portfolios erreicht die Vereinbarung nun eine weitreichende Abdeckung innerhalb des Springer-Nature-Portfolios. Damit konnte ein bisher stark wachsender und schwer steuerbarer Kostenbereich in die gemeinsame Verhandlungsstruktur integriert werden. 

Zeitplan der Umsetzung 

UZH-und USZ-Angehörige können ihre akzeptierten Artikel ab dem 10. Juni 2026 im Rahmen der Vereinbarung kostenfrei Open Access publizieren sowohl in hybriden Springer- und Nature-Zeitschriften als auch in den Gold-Open-Access-Zeitschriften. 

Für hybride Zeitschriften gilt: Artikel, die seit dem 1. Januar 2026 zunächst als «closed access» veröffentlicht wurden, können rückwirkend Open Access publiziert werden.Dieser Umstellungsprozess wird in den kommenden Wochen beginnen und berechtigte Autor:innen werden von Springer Nature kontaktiert.

Für Gold-Open-Access-Artikel gilt: Für Artikel, bei denen der Open-Access-Publikationsworkflow zwischen dem 1. Januar und 10. Juni 2026 abgeschlossen und bereits eine Rechnung gestellt wurde, sind weder Rückerstattungen noch eine nachträgliche Abrechnung über die Vereinbarung möglich.  

Regelung zur Verwendung von KI 

Die Vereinbarung regelt neu auch explizit den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Zusammenhang mit lizenzierten Inhalten. Sie ermöglicht Angehörigen Schweizer Hochschulen eine weitgehende Nutzung von KI-Tools zur Analyse von Springer-Nature-Publikationen in Forschung, Lehre und Innovation. 

Nicht erlaubt sind die Nutzung der Inhalte zum Training von KI-Systemen sowie die Weitergabe an Dritte. Erlaubt ist hingegen die Nutzung für die Entwicklung nichtkommerzieller KI-Anwendungen in Forschung und Lehre. Open-Access-Publikationen unterliegen ausschliesslich den jeweiligen Lizenzbedingungen und können darüber hinaus frei genutzt werden. 

Verlagsverhandlungen 

Die Verhandlungen mit Springer Nature fanden im Rahmen der dritten Runde der sogenannten «Big Deal Negotiations» statt. Open-Access-Verhandlungen mit grossen wissenschaftlichen Verlagen sind ein zentraler Bestandteil der Schweizer Open-Access-Strategie von swissuniversities. Ziel ist es, Ergebnisse aus öffentlich finanzierter Forschung unmittelbar und kostenlos für alle zugänglich zu machen. 

Weitere Informationen von swissuniversities finden Sie unter Verhandlungen mit Springer Nature 

Die weiteren Bedingungen zur Open-Access-Veröffentlichung finden Sie auf unserer Webseite Übernahme Publikationsgebühren unter «Springer Nature». 

Bei Fragen steht Ihnen das Open Science Services Team gerne zur Verfügung: 
oa@ub.uzh.ch  

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